Heeslingen

Heeslinger Landjugend

Jahresversammlung der Heeslinger Landjugend / Artikel aus der Zevener Zeitung vom 04.04.2012

Einige neue Gesichter im Vorstand

HEESLINGEN. Zu ihrer Jahresversammlung traf sich Heeslingens Landjugend in ihrem selbst gebauten Domizil. Ein paar kritische Bemerkungen zu diesem Versammlungsraum mussten sich die Mitglieder vom scheidenden Beisitzer Fabian Koeneke gefallen lassen. Offenbar gingen nicht alle, die diesen Raum nutzten, pfleglich damit um.

Die Heeslinger Landjugend hat einen Raumwart mit Vorstandsmandat. In dieses Amt wurde vor Jahresfrist Marie Tralau gewählt. Doch sie schmiss das Handtuch, als Nachfolger bekam René Lohmann diesen offensichtlich nicht einfachen Job. Er hatte diese Tätigkeit schon kommissarisch ausgeübt. Das Amt des Jugendwartes übernahm Robin Hennings von René Holsten.

Die Ämter der beiden stellvertretenden Vorsitzenden wurden ebenfalls neu vergeben. Fabian Koeneke und Marco Holsten gaben ihre Vorstandsverantwortung an Christopher Gerken und Maarten Dubbels ab. Landjugendchef bleibt Adrian Fricke, Schatzmeister ist weiterhin Vincent Wahlers und Schriftführerin Liza-Marie de Haan.

Die zahlreichen Aktivitäten des Berichtsjahres ließ Adrian Fricke noch einmal Revue passieren: die aufwändige 72-Stunden-Aktion im Hollengrund, das „Pflanzen“ von Pfingstbäumen, die Organisation des Erntedankfestes, die Holzaktion, das Sammeln von Altpapier oder auch Müll aus der Feldmark (eine Gemeinschaftsaktion mit dem Angelverein).

Gefeiert wurde natürlich auch, beispielsweise die beliebte „Ein-Euro-Fete“ auf dem Kreuzkamp oder die überregionale „Quoten-Fete“ in Bremen. Schatzmeister Vincent Wahlers legte sein Zahlenwerk vor, welchem der Kassenprüfer Benjamin Fitschen seine Ordnungsmäßigkeit bescheinigte.

Zu Gast bei den jungen Leuten war mit dem Vorsitzenden der Heimat- und Fördergemeinschaft Wolfgang Schneider ein Vertreter des älteren Semesters zugegen. Ihm versprachen die Jugendlichen, künftig bei Aufräumarbeiten auf dem Heimathausgelände helfen zu wollen.

Zum nächsten Arbeitseinsatz sind die Landjugendmitglieder am Sonnabend, 14. April, aufgerufen. Ab 9 Uhr wird wieder gemeinsam mit dem Angelverein das Ostetal von Wohlstandsmüll befreit. (gh)


Quelle: Zevener Zeitung vom 04.04.2012

72-Stunden-Aktion 2011 der Landjugend Heeslingen

Aufgabe mit Bravour gelöst / Artikel aus der Zevener Zeitung vom 31.05.2011


HEESLINGEN. Am Donnerstagabend um 18 Uhr bekamen die Mitglieder der Heeslinger Landjugend von Bürgermeister Gerhard Holsten ihre Aufgabe übermittelt. Am Sonntagabend zur gleichen Zeit war Schichtende – und das, was die rund 20 jungen Leute in diesen 72 Stunden geleistet haben, kann sich wirklich sehen lassen.


Einen Waldlehrpfad sollten die Landjugend-Mitglieder im Heeslinger Pastorenholz anlegen. Dazu muss man wissen, dass der Spazierweg durch dieses Waldstück zwar genutzt wird, aber seit Jahren nicht „in Schuss“ gehalten wurde. Als die Heeslinger Fördergemeinschaft vor 30 Jahren gegründet wurde, hat sich seinerzeit ein Wegeausschuss um so etwas gekümmert. Der Vorsitzende war Dietrich Borchers aus Offensen.

In den vergangenen Jahren stand die Unterhaltung der Wanderwege rund um den Hollengrund und Pastorenwald nicht mehr im Fokus. Nachdem die Heeslinger Landjugend vor vier Jahren den Hollengrund aufgeräumt hat, stand sie nunmehr vor der Aufgabe, die auf der gegenüber liegenden Seite der Oste befindlichen Wanderwege wieder herzustellen. Unzählige Sägen, Spaten, Schaufeln, Äxte und Harken kamen dabei zum Einsatz. Adrian Fricke, seit wenigen Monaten Vorsitzender der Heeslinger Landjugend, fand in Sachen Gerätebeschaffung in dem Unternehmen seines Vaters ein offenes Ohr. Aber auch Thees Dubbels fand desgleichen bei seinem Arbeitgeber, dem Maschinenring. Auch Werner Corleis ließ sich nicht zweimal bitten und überließ den Jugendlichen die benötigten Geräte. Und so wurde drei Tage lang von Sonnenaufgang bis zu deren Untergang gearbeitet. Nicht nur im Pastorenholz, sondern auch im Landjugendhaus. Dort kümmerten sich überwiegend die weiblichen Mitglieder um die Feinarbeiten. Sie beschrifteten die Wegweiser und stellten die Tafeln für die Bäume und Sträucher her.

So wird zukünftig jeder Spaziergänger erfahren können, wie alt eine Buche werden kann, zu welcher Pflanzenfamilie das Efeu gehört und ob die Johannisbeere im Winter ihr Laub verliert. Zum Abschluss am Landjugend-Domizil haben sich Adrian Fricke und seine Mitstreiter keine Zeit genommen, sich noch irgendwie „schick“ zu machen. So verschwitzt und schmutzig, wie sie aus dem Wald kamen, nahmen sie die Dankesworte ihres „Paten“, Bürgermeister Holsten, entgegen. Die Heeslinger Bürger und der Gemeinderat könnten stolz sein, „eine solch tolle Jugend im Dorf zu haben.“ An die Öffentlichkeit erging der Appell, darauf zu achten, dass die Objekte nicht mutwillig beschädigt werden. (gh)



Quelle: Zevener Zeitung vom 31.05.2011

Brückenbauer im Pastorenholz / Artikel aus der Zevener Zeitung vom 28.05.2011


HEESLINGEN. Drei Tage Freizeit, zum Teil sogar durch Urlaub erworben, opfern derzeit Mitglieder der Heeslinger Landjugend für die 72-Stunden-Aktion ihres niedersächsischen Dachverbandes. „Wi pakt dat an“, so lautet der Leitspruch, und nach diesem Motto wird seit Freitagmorgen gearbeitet.











Ein Waldlehrpfad soll im Heeslinger Pastorenholz eingerichtet werden. Der Weg beginnt hinter der Ostebrücke am so genannten „Steg“. Er war fast vollständig zugewachsen, musste zunächst geräumt werden. Herumliegendes Geäst wurde eingesammelt und an anderer Stelle zu einer Benjes-Hecke aufgeschichtet.

Zwei junge Buchen, die sich auf dem Weg angesiedelt hatten, wurden sorgfältig ausgegraben und in passender Umgebung wieder eingepflanzt. Eine morsche Brücke über einen Bachlauf, der zurzeit allerdings ausgetrocknet ist, musste weichen, aus Douglasienholz entsteht an gleicher Stelle eine neue.

Alle Maschinen und Geräte, die die jungen Leute benötigen, werden ihren von umliegenden Firmen und Landwirten zur Verfügung gestellt. Auch die Verpflegung ist gesichert, so dass niemand mit knurrendem Magen arbeiten muss.

Am heutigen Sonnabend sind Feinarbeiten angesagt. Da dieser Spazierweg nach den Vorgaben ein Waldlehrpfad werden soll, müssen Schilder gemalt werden, auf denen Hinweise zu den jeweiligen Objekten zu lesen sind. Außerdem sollen noch einige Ruhebänke gezimmert werden. Man darf also gespannt sein, wie viel Kreativität in den jungen Leuten steckt. Das Ergebnis dürfen die Heeslinger dann bei ihrem Sonntagsspaziergang in Augenschein nehmen.

Bei der Auftragserteilung im Landjugenddomizil war übrigens neben Bürgermeister Gerhard Holsten auch Kirchenvorsteher Hans-Peter Bartels zugegen. Der Pastorenwald gehört ebenso wie der Hollengrund zu den Kirchenforsten. Bartels entschuldigte sich nochmals bei der Landjugend, dass bei Forstarbeiten im Hollengrund das Schild der 72-Stunden-Aktion aus dem Jahre 2007 zu Bruch gegangen war. Außerdem verständigten sich Bürgermeister und Kirchenvorsteher über weitere Neuanpflanzungen im Hollengrund. (gh)



Quelle: Zevener Zeitung vom 28.05.2011



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